Irland, 14. bis 24. Mai 2014

Einige Eindrücke von der vom Reisebüro Schatorjé geplanten und durchgeführten Irland Rundreise werden wiedergegeben durch
– Frau Marlene Rodehüser (Bilder),
– Herrn Prof. Bernt Henkel (Text) und
– Herrn Armin Stemm (Text).

 

Herr Prof. Bert Henkel

Suchtest Du Irland bisher vergebens,
trink erst mal einen Kaffee mit dem Wasser des Lebens;
der beflügelt deine Geister,
als „Auftrags-Poet” wirst du dann Meister!

Der Fahrtbeginn – eine Tradition,
der Schampus perlt im Glase schon,
der Kummer wird virtuell entsorgt
und gute Laune ausgeborgt!

P&O – Ferries durchpflügen ruhig die See,
doch kulinarische Highlights -nee!
aber in der Sky-Lounge lies sich der Abend gut verbringen,
entfernt von dem Herrn, der da tat singen!
Am Morgen schlängelten wir uns zum Klaus
und fühlten im Bus uns gleich wieder zu Haus!

Dieser Ort lebt von seinem Namen,
doch den Namen sag ich nicht,
denn ich weiß, ihr seid ja alle
samt und sonders drauf erpicht,
dass ich mir die Zunge breche,
dass er im Hals mir stecken bleibt,
was bei 58(!) Zeichen
hergeholt auch gar nicht weit!
Tja, so ‘n echter Prince of Wales
da weiß man doch, was man so hat,
obwohl, trotz Guinness und trotz Ales
ein Thronwechsel findet nie nicht statt!

Wer einst in „Powerscourt” residiert,
der hatte verdammt viel Holz
und pflanzt Gehölze ungeniert
zu Irlands Gartenstolz.
Das konnten wir bewundern heut,
das Wasser rauscht dazu;
und Klaus mit seinem High-Tec Grill
servierte uns in Nu,
das Wetter hat auch mitgespielt,
das sind wir ja gewöhnt,
wenn die Societät verreisen tut,
ist der Himmel stets versöhnt!

Als “Kevin” das Klosterleben satt,
da baute er sich im Wald anstatt
eine nette , kleine Klause
und ab da war Kevin allein zu Hause!
Doch wo er gewirkt, der Erdenwurm,
stehn heut noch Ruinen und ein runder Turm.

This was the nice city of Waterford,
founded by the Vikings out of their board,
with many Cathedrals in and out of use
and pretty bars, where you can amuse,
with a crystal-factory very sublime
where your account can really decline,
what they create is nothing for girls
but only for the use of earls!

Durch das Land der Feen und Kobolde,
vornehmlich Puck, diesem Unholde
ging’s hinauf zum „Rock of Cashel”
zu einer Festung, very special.
Was der Patrick einst begonnen
ist Glauben hier, zu Stein geronnen!

Du bist nicht wirklich in Irland gewesen,
konntest du nicht am „Wasser des Lebens” genesen,
Aus vergorener Maische schafft des Feuers Kraft
jenen ganz besonderen Saft,
der aus dem Kupferrohre rinnt,
im Fasse dann enorm gewinnt,
der Spröde auftaut, wohlig wärmt,
wovon nicht nur der Ire schwärmt,
Jamesson heißt das Elixier,
wovon ich berichte hier!

Angeblich hat der Limerick
mit dem gleichnamigen Orte nichts im Genick.
Seine Form ist streng
und humorig soll‘s sein,
da fällt einem so schnell nicht das Richtige ein,
doch hab ich einen aktuellen zustande gebracht,
mal sehen, ob er allen Freude macht:

Die Duisburger Societäter
sind zumeist im Alter schon später
doch reisen sie froh
manchmal dreschen sie Stroh
und einen Vorstand wählen sie petetre!

St. Johns Cathedral, hoch und schlank,
mit mancher blank polierten Bank,
mit leuchtend bunten Fensterscheiben
und bernalten Orgel-Pipen!
Bunratty Castle ist nicht eben gemütlich,
dennoch tat hier ein Earl sich gütlich;
obgleich schlaraffisch ich ein Ritter:
Diese Treppen fand ich bitter!
und das Heizsystem: Auch keine Offenbarung;
mit Brandschutz haben wir ja Erfahrung!
Indes: Der Guide steppte durch Geschichte und Saal,
A very Irish Original!

Die Cliffs of Moher sind imposant
und werden besucht aus dem ganzen Land;
320 Millionen Jahre brauchte die Natur,
wir „vernaschten” sie optisch in einer Stunde nur
und dann gab‘s noch Käffchen, natürlich mit Schuss,
das hat sich entwickelt zum richtigen Muss!

Ein Eiszeit-Gletscher hat ins Meer geschoben,
was vorher mit fruchtbarem Leben verwoben;
übrig blieb eine Kalkstein – Wüste
Und Mister Cromwell sprach zum Iren: „Siehste,
hier darfst‘e siedeln, oder ich verklopp dich als Sklave,
so handelte im Sinne der Krone der Brave!
Heut steht diese Landschaft unter besonderem Schutz,
denn für Ackerbau ist sie wirklich nicht nutz.

Galway, ein farbenfrohes Städtchen
und recht busy noch dazu,
doch der eingesessne Ire
behält stets angemessne Ruh.
Nicht einmal hab ich’s hupen hören,
obwohl so manche Straß verstopft,
uns würd dergleichen heftig stören,
wir hätten auf unser Recht geklopft!

Cloumacnoise: Was die Zeit noch nicht hinweggerafft,
zeugt von großer Glaubenskraft,
die immer wieder aufgebaut
was Wikinger & Co. zusammgehaut.
Die Mönche auf den Shannon schauten,
jetzt sprießt manch Blümchen aus den Bauten
und wir vertilgten unbeschwert,
was auf Klausens Grill gehört.

In Tullamore, wen’s interessiert,
wird derzeit gar nicht destilliert,
jedoch, der Name bleibt erhalten
für fröhlich schwankende Gestalten.
Originell fand ich, dass man uns so geführt,
als ob das alles mit uns passiert!
Die Brennblase hat man uns allerdings erspart,
obwohl Zunahme an „Geist” doch stets apart!

Jetzo sei ganz ungezwungen
Helga, Dir ein Lob gesungen.
Dir, der Societäter Geist,
der uns gezeigt, was Reisen heißt.
Denn so was findet ja nicht statt,
wenn man die Idee nicht dazu hat.
Und dann folgt Akt Numero zwei:
Nämlich die ganze Planerei,
die mit Mühe und Arbeit verbunden,
drum sage ich jetzt unumwunden:
Ich wünsche Dir gleich auf der Stell
das sogenannte dicke Fell,
allseits mit Teflon überzogen,
wo abperlt, was Dir nicht gewogen.
In solche „meckerdichten” Hülle
mögst Du genießen des Lebens Fülle
und entgegennehmen frei und frank
unser aller herzlich Dank!

Unser Reise-Dreigestirn,
ein jeder auf seine Weise,
Andreas, Klaus und die Helga
betreuten uns auf der Reise.
Helga hat alles vorbereitet,
der Klaus uns sicher über die Pässe geleitet,
Andreas stand für Geschichts-Belehrung
und erfolgreiche Pro-Irland Bekehrung
Den Dreien sei jetzt Dank gesagt,
für alle Mühe, die sie sich gemacht.
Eine Reise mit der Societät, das galt bislang,
war stets eine Sache, die gelang!

Überfahrt Irland-GB

Diese Seefahrt war nicht lustig,
zumindest nicht für jedermann,
denn Neptun hat hier bewiesen,
was er doch so alles kann!
Weißgekämmt waren die Wellen
und der Regen abwärts rann;
kontrollierte Gangbewegung
kaum noch jemandem gelang.
Getränkeumsatz sichtlich stockte
und so mancher Magen bockte!

Chester ist ein hübsches Städtchen,
wie man mir berichtet hat,
Frauke schenkte kleine Schäfchen,
eine Pause fand dort statt.
Helga ließ den Schampus perlen,
wagt den Rückblick ohne Zorn,
Klaus schnitt kleine Käsehäppchen
und dann wurde Geld verlorn.
Ende gut und alles gut,
alle unter einem Hut!
Das Weitere ist jetzt Transport,
denn es winkt der Heimatort
und das heimatliche Bette,
ach, wenn man’s überall doch hätte!

 

Herr Armin Stemm

Der „Harte Kern”, was sehr zu preisen,
ist mit der SOCIETÄT auf Reisen.
Das Ziel heißt IRLAND, wie bekannt,
weil es den Meisten unbekannt.

DUBLIN begrüßt uns schon mit Segen:
Viel Sonnenschein, kein bisschen Regen.
Und – welch ein Wunder, tags darauf,
geht wieder mal die Sonne auf.

Erstmal zum „Powerscourt Estate”,
viel zu bestaunen, nie „too late”.
In „Wicklow Mountains” ist die Quelle,
für Irlands höchste Wasserfalle.
Die plätschern ständig laut und munter,
knapp 120 Meter runter.

Die engste Straße führt uns noch,
zum Klosterstandort: „GLENDALOUGH”.
Wie die Geschichte uns verkündet,
hat einst ein „KEVIN” hier gegründet.
Er war des Klosters erster „Meesters”,
wurd’ älter als „Johannes Heesters”,
ein Rundturm hat den Mönch geschützt –
manchmal hat das auch was genützt.

Genüsslich war die Mittagspause,
der KLAUS verwöhnt mit einer Jause,
mit Frikadelle und Salat vom Grill,
ganz wie nach Gutsher r’nart.

Danach verlassen wir den Ort,
sind „on the way” to WATERFORD.
Einst hat ein Wikinger verkündet:
Hier landen wir, dann wird gegründet,
zuerst ein Dorf, danach ein Town,
und wer sich weigert, wird verhau’n.
Die Wikinger war’n stramme Kerle
und das entzückte manche „Perle”.
Auch war es eine Eigenart,
sie trugen meist ‘nen roten Bart.
Das kitzelt, wie die Frauen wissen,
besonders „wohltuend” beim Küssen.
Mehr über Waterford’s Geschichten,
wird Euch Professor Bernt berichten.
Tag 5: Ring of Kerry

Ein Kobold sitzt am Wegesrand,
hält ein Plakat in seiner Hand.
In großen Lettern darauf steht:
„Hello again, SOCIETÄT”.
Steckt ihr mir EURO in die Täsch,
bewahr’ ich Euch vor manchem Crash.
Dann hat der Michael berichtet,
er hat schon eine Fee gesichtet.
Die hat ihn freundlich angelacht
und ihm gesagt: „Ich komm’ heut Nacht”.
Doch – ach Du lieber unsereiner,
heute Nacht kam leider keiner.

Auf der Fahrt zum „Ring of Kerry”,
erstmal Regen, not so very.
Vielleicht wollt’ auf der Fahrt gen Westen,
uns „Old Boneless” auch mal testen?
Doch nach einer kurzen Zeit,
macht sich die Sonne wieder breit.

Wir hörten in „Kilorglin” auch,
vom Volksfest mit besond’rem Brauch.
Zum Komitee-Chef wählt ad hoc,
das „Volk” dort einen Ziegenbock.
Doch wenn der meckert und hat Durst,
dann kommt er nachher in die Wurst?

Im sheep-center und in „Caitin’s Pub”,
da sind die Schafe gut auf Trab.
Touristen staunten dort in Masse,
der Schäfer freut sich – und macht Kasse.
Zwei Collies, excellent dressiert,
haben uns alle fasziniert.
Der Schäfer hatte sie im Griff,
sie folgten ihm, auf Wort und Pfiff.
Da dachte manches Mädel pfiffig:
„Ach, war’ mein Oller doch so griffig”.

In „Sneem” noch eine kurze Rast,
noch ein paar Euro schnell verprasst,
mit Nippes und mit „Irish tand”,
den man in jedem gift-shop fand.

Andreas: Wieder toll in Form;
sein Irland-Wissen ist enorm.
Er weiß ganz vieles zu berichten,
voll Anekdoten und Geschichten.
Ein Besuch in LIMERICK hat „Folgen”.

Zunächst wurde unser Reiseleiter Andreas
mit einem „Limerick” bedacht und geehrt:

„ Da war eine Lady in Brighton,
die ließ den Andreas gern reiten.
Doch fiel er in Trab,
dann warf sie ihn ab,
das sind vielleicht stürmische Zeiten”.

Auch unsere Gäste, das Ehepaar Groppe,
hatte sich einen Limerick „verdient”:

Aus Duisburg das Ehepaar Groppe,
das hatte viel „Moos” in der Joppe.
Spendiert uns Genuss,
einen Kaffee mit „Schuss”,
der stieg bei manchem zu „Koppe”.

Und auch – nicht ernst zu nehmen – fiel zum
Castle Bunretty noch ein Limerick ein:

Wir besuchten das Castle Bunretty,
der Wohnturm war alt aber pretty.
Hier lebte der Earl,
mit seinem Girl,
für sie streut er manchmal Konfetti.

Tag Nummer 7 auf der „Liste”,
schon sind wir wieder auf der „Piste”.
Auf GALWAY’s Uni lernt man’s schon,
weil: Gälisch ist hier Tradition.

CONNEMARA, grün und braun,
eigenwillig anzuschau’n.
Grün die Wiesen, braun der Torf,
ab-und-zu auch mal ein Dorf,
kleine Seen gibt’s zu Hauf,
lockern hier die Landschaft auf.
Ein paar IREN dachten froh:
„Wasser gibt es sowieso,
das verkaufen wir ‘nem Scheich
und wir werden „furchtbar” reich.
Doch ging, wie so oft im Leben,
dieser Coup total daneben.
KYLEMORE ABBEY hat Format,
genutzt als Mädchenpensionat.
Junge Damen höchster „Schichten”,
lassen hier sich unterrichten.
Ein Ziel dabei: „Das Staatsexamen”
für manche ehrgeizige Damen.
Die sind dann später oft und gerne,
im Management der Großkonzerne.

Die Abbey stand mal zum Verkauf
und Interessenten gab’s zu Häuf.
Und auch King Edward kam gerannt,
weil: geil auf Abbey und das Land.
Bevor der Kaufvertrag war „rund”,
hört er von – 40.000 „Pfund”,
die jährlich Unterhalt zu zahlen,
da zog er ab – doch unter Qualen
stöhnt er: „Das ist mir nicht geheuer,
für einen König auch zu teuer!

Ein ganz besond’rer Hochgenuss,
erwartet uns am CORRIB – Fluss.
Die CORRIB PRINCESS ist ein Schiff,
das hatten wir allein im Griff.
Jedoch das Highlight auf dem See:
„Die IRISH – COFFEE – Kaffeefee.
2011 mit Leidenschaft,
gewann sie die Weltmeisterschaft.
Jetzt hat für uns sie zelebriert,
wie IRISH – COFEE wird serviert.
Wir sagen dafür frei und frank,
Andreas und auch Klaus sei Dank.
Zum Schluss ereilte uns ein Hit:
Ein „Irish dance”, wir tanzten mit.
Michael Greeske’s Tanzeinlage,
war auch ein Highlight, ohne Frage.
„Abgesang”

Bei Life-Musik in manchem PUB,
da geht es abends richtig ab!
Auch um die Theken: Viel Gedränge,
doch keiner stört sich an die Enge.
Alle sind fröhlich, keiner meckert,
wenn er mit GUINNESS sich bekleckert.
Ganz viele Mädel auf der „Pirsch”
und auf der Jagd nach einem „Hirsch”.

Die Stadtrundfahrt am Donnerstag –
was die uns wohl noch bringen mag?
Viel zu bestaunen, zu besehen,
so manches Bauwerk: Zu begehen.
Beim Fotostop an vielen Ecken,
ist immer Neues zu entdecken.
Fast voller Ehrfurcht der Besuch,
der UNI mit dem „KELLS’schen Buch”.
Beim Buchbestand von 3 Millionen,
wird die Besichtigung auch lohnen.

Am Mittag trennte sich die Meute,
weil: Jeder sucht die eig’ne Beute.
Die Einkaufsstraßen sind gravierend,
für alle Frauen faszinierend.
Manch and’ren zieht’s mit Durst im Sinn,
in Richtung „TEMPLE BAR” dahin.
Ein and’rer sucht die Kathedralen,
ziert sich jedoch, beim Eintritt zahlen.

Und so klingt unser Tag heut’ aus
und morgen reisen wir nach Haus.
Es geht zurück in Richtung Norden:
IRLAND ist uns lieb geworden!